Fühlst du dich frei?

Wie wir uns selbst fesseln und wieder freilassen können.
Drei erleuchtende Erkenntnisse aus einer langer Reise.

Es ist Jahr 2012. Ich bin 25 Jahre alt. Ich bin aus Finnland in die Schweiz für einen Job ausgewandert. Ich bin frisch verliebt. Die Welt steht für mich offen. 

Ich rede mit Menschen. Sie freuen sich für mich.

Ich realisiere, dass ich alles erreicht habe, was ich mir gewünscht habe. Zwar fühle ich es nicht. Ehrlich gesagt, fühle ich vor allem eine Enge in meiner Brust. Nervosität. Unruhe.

“Ich bin ständig müde. Auch nach den Ferien. Ich weiss nicht, was mit mir los ist.”

Depression vielleicht? Der Arzt meint, ich wirke mental gesund. Ich glaube, es kann nicht stimmen - aber wenn der Arzt das meint… 

Bald danach beginnt es mit Verdauungsproblemen. Sie werden schlimmer. Ich kann nichts mehr verdauen, habe die ganze Zeit Schmerzen und Bauchkrämpfe. Ich kann nur selbstgemachte, klare Brühe essen.

Ich beginne mein soziales Leben einzuschränken.

Es folgen Untersuchungen und nach einem Jahr eine Diagnose: eine unheilbare Krankheit. Colitis Ulcerosa.

“Man kann nichts tun. Man weiss nicht, woher es kommt. Ich muss lebenslang Medikamente nehmen. Mit der Zeit wird es vermutlich trotzdem schlimmer.” 

Es folgen viele Jahre mit der Suche. Unterschiedliche Versuche, mich körperlich und mental zu heilen. In mir wohl zu fühlen. Überhaupt etwas zu fühlen. 

“Im Aussen sieht es nach Erfolg aus. Die Fassade einer junger ehrgeizigen und intelligenten Frau wird aufrechterhalten. Bis zu einem Moment, wenn es nicht mehr möglich ist.” 

15 Jahre später. Ich sitze hier in meinem Garten und schreibe. Ich kann mich fühlen. 

Ich habe Raum in meinem Körper. Die Enge ist weg. Ich fühle mich in mir präsent, ruhig, offen.

Was ist anders? Ich habe aufgehört, gegen mich zu kämpfen. 

Ich habe gelernt, mir selbst zu vergeben. Für alles, was vermeintlich falsch oder mangelhaft in mir war oder ist. Mich selbst zu umarmen, auch wenn ich wütend bin. Wenn ich meine Liebsten verletze. Auch dann: ich lasse mich selbst nicht mehr los. Ich erkenne meine Fehler, aber ich schäme mich nicht dafür, wer ich bin.

Ich frage mich jeden Tag: Mache ich es für mich oder mache ich es, weil man es so halt macht? Mache ich es, um irgendwelche Standards, unausgesprochene gesellschaftliche Erwartungen zu erfüllen.

“Mache ich es, damit ich geliebt bin. Oder mache ich es, weil ICH es will.“

Denn ich habe noch etwas gelernt: Nur das, was aus mir heraus entsteht, kann mich glücklich machen. Jemals kann das Leben, das nach den Wünschen und Erwartungen von anderen errichtet ist, mich erfüllen. 

Und nein, mein Leben ist nicht immer leicht und schön. Ich bin nicht immer pure Freude. Mein Leben ist vor allem echt. Ich fühle und gehe weiter. So ergibt sich automatisch viel mehr Raum für Freude, Leichtigkeit, Leidenschaft und Liebe. 

Vielleicht spürst du es auch: Ja, ich will noch mehr Raum für mich und meine Einzigartigkeit in meinem Leben erschaffen. Ich wünsche mir mehr Platz für Lebendigkeit in meinem Körper.  

Es gibt nämlich noch ein drittes Erkenntnis, das aus meinen Erfahrungen entstanden ist: 

“Es gibt in uns IMMER mehr Raum für (auch grosse) Träume, für unsere Individualität und dadurch mehr Raum für ein erfülltes Leben.” 

Wenn du bereit bist dein Horizont zu erweitern - und gleichzeitig noch tiefer in Dir zu landen:

Wir laden wir dich herzlich ein zu unsere TARU- Tagesretreat.

Oder du willst lieber vorerst mit einem kleinen Schritt anfangen, dann ist der kostenloser Energie Reset vielleicht für dich.

Jedenfalls ist mein grosser Wunsch und der Grund warum ich immer wieder aufstehe ist, dass wir bald in einer Welt leben können, wo jede Frau in sich sicher und wohl fühlen kann und aus der innere Freiheit die eigenen Träume realisieren darf.

Mit viel Liebe, 

Noora Buser

Mentorin und Co-Präsidentin
TARU Holistic Wellbeing

PS. Wenn du mehr davon willst – bleib mit TARU verbunden: Folge uns auf Instagram oder abonniere den Newsletter hier.

Weiter
Weiter

Wer bin ich, wenn ich nur noch mich selbst bin?